Raststätten: Erholung möglich – aber nicht auf den Lorbeeren!

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Seit 1990 hat der ADAC hunderte von Raststätten (und neuerdings auch Autohöfe) mit häufig niederschmetternden Ergebnissen getestet. Das Fazit des diesjährigen Tests fiel deutlich besser aus als im Vorjahr. Zum ersten Mal konnte sogar aus deutscher Sicht ein kleiner Erfolg vermeldet werden: Der Autohof Burghaslach auf der A3 zwischen Nürnberg und Würzburg schnitt am besten ab und wurde Testsieger vor dem österreichischen Pendant Schwechat (bei Wien). Aber leider ging mit dem Autohof Spreenhagen (A12, bei Berlin) auch der letzte Platz an einen Vertreter aus Deutschland.

Insgesamt waren deshalb die Tester des ADAC erfreut über die zum Teil gute Qualität der Raststätten (insbesondere im Bereich Gastronomie), konnten aber jedoch noch keine Entwarnung geben. Vor allem in den Punkten Familienfreundlichkeit und Sicherheit für Fußgänger lassen zwei Drittel beziehungsweise vierzig Prozent der getesteten Plätze noch arg zu Wünschen übrig. Ungünstige Parkplatzaufteilungen (Wohnmobile neben LKW-Plätzen) und – ebenfalls sehr ärgerlich – mangelhafte Ausstattung für Behinderte in immer noch dreißig Prozent aller Fälle belegen, dass auch in den nächsten Jahren einiges an Nachholbedarf besteht.

Bevor Sie also die Route ihrer Urlaubsreise und die Zwischenhalte festlegen, sollten Sie einen Blick in den Test des ADAC werfen. Er steht Ihnen in voller Länge hier zur Verfügung. Und für nächstes Jahr hoffen wir alle, dass der Test auch bei den Betreibern der Raststätte die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient hat – und dass sie die Ergebnisse als Ansporn betrachten.

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