Insektenentferner im Test: Weg mit dem Dreck

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Die chemischen Präparate werden an der Tankstelle, im Discounter oder im Zubehörhandel angeboten, setzen alle auf eine unterschiedliche Rezeptur und liegen im Test preislich zwischen zwei und elf Euro. Die „Auto Zeitung“ hat sie in Labor und Praxis genauer untersucht. Zu einem Gesamtergebnis kam die Redaktion über die Kriterien Reinigung, Praxis, Verträglichkeit, Umwelt und Kosten. Den Testsieger gibt es an der Tankstelle: 500 ml des Insektenentferners von Velind kosten 4,79 Euro. Velind soll angetrocknete Partikel besonders schnell und gründlich entfernen und konnte auch mit guten Umwelteigenschaften überzeugen. Ebenfalls empfehlenswert sind der Caramba Insektenlöser aus dem Supermarkt und der cw 1:100 von Dr. Wack-Chemie. Es ist wichtig, auch bei diesen Reinigern die vorgeschriebene Einwirkzeit einzuhalten und anschließend mit ausreichend Wasser gründlich abzuspülen. Ansonsten könnten Gummioberflächen oder Kunststoffteile ausbleichen oder verfärben. Im Test gab es nur ein Produkt, das nach zu langer Einwirkzeit keine Flecken auf Kunststoff hinterließ, und zwar den Insektenlöser Classic von Kaufland.

Die chemische Keule ist bei hartnäckigen Verschmutzungen oft die einzige Lösung. Vor allem, wenn es um eine empfindliche Oberfläche wie den Autolack geht, sollte man von Brachial-Produkten wie Insektenschwämmen, die oft Kratzer verursachen, absehen. Der chemische Reiniger sollte also nicht nur effektiv, sondern auch materialschonend sein. Man möchte sich ja schließlich keine Flecken ins Auto putzen.

Die Testergebnisse im Überblick finden Sie hier

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