Seitdem die Internetportale wie zum Beispiel YouTube zum regelrechten Boom ausgewachsen sind, stellen auch immer mehr Motorradfahrer selbstgedrehte Aufnahmen von ihren Touren/Ausfahrten ins Netz. Das dafür notwendige Equipment gibt es in ganz unterschiedlichen Ausführungen.
Für Anfänger bietet sich zum Beispiel die Eagle I Excursions Sonnenbrille an. In sie ist eine kleine 3,6-Millimeter Kamera nebst Mikrophon integriert, die Aufnahmen werden auf einem MPEG4-Recorder mit 1GB Speicherplatz aufgezeichnet. Vorteil: Das System ist recht einfach und auch ebenso leicht zu bedienen. Doch die MPEG4-Aufnahmen lassen sich nicht gut nachbearbeiten und die Sonnenbrillen kann leicht dem Helm in die Quere kommen. Praktischer ist deswegen die Oregon Scientific Action Cam ATC3K. Hier wird die Kamera – in die übrigens das Mikrophon und der Recorder integriert sind – direkt am Helm angebracht. Das System ist bereits für 124 Euro erhältlich (amazon).
Die Aufnahme-Qualität dieser Einsteigersysteme ist natürlich nicht sehr hoch, und auch die Variabilität ist sehr eingeschränkt. Doch für mehr Qualität muss man bedeutend tiefer in die Tasche greifen. Die V.I.O Pov.1 zum Beispiel kostet um die 689 Euro, lässt sich sowohl am Helm wie am Motorrad anbringen und erlaubt deshalb auch außergewöhnliche Perspektiven. Das System ist laut Zeitschrift sehr robust, hochwertig und vor allem unkompliziert.
Mit einer tendenziell komplizierten Montage muss rechnen, wer gleich mehrere Kameras zum Einsatz bringen will. Allerdings schwören besonders (semi-)professionelle Motorrad-Regisseure auf diese Systeme, da sie extrem variabel sind. Die Filme können anschließend geschnitten und zu kleinen Videos zusammengefügt werden. Im Test war zum Beispiel das SportCam Motorradkamera-Set. Auf den ersten Blick sieht es sehr kompliziert aus, doch die Handhabung entpuppte sich im Test als relativ einfach.
Einen Überblick über alle Modelle und die Testfazits finden Sie hier.

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