Zehn Autoversicherungen auf dem Prüfstand: Clever wechseln spart Geld

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Um 4,3 Prozent sind 2008 die Unterhaltskosten für einen PKW im Schnitt gestiegen. Da freut es jeden Autofahrer, wenn er zumindest bei der Autoversicherung etwas von seinem Geld zurück holen kann. Mit schöner (!) Regelmäßigkeit senken dann nämlich die Autoversicherer aufgrund des stark gestiegenen Konkurrenzkampfes die Preise oder trumpfen mit Angeboten auf. Ein Wechsel am Jahresende kann sich also rentieren.

Dabei sind Ersparnisse bis zu mehreren Hundert Euro im Jahr drin – dies jedenfalls behauptet die „Auto Zeitung“ und belegt es sogar mit Zahlen. Die für sieben „typische“ Autofahrer/Fahrzeuge ermittelten Versicherungsprämien unterscheiden sich nämlich eklatant, wie ein Blick auf die Modellrechnungen zeigt.

Viel Geld können Pendler und Fahranfänger sparen. Erstere, unterwegs mit einem Ford Focus 1.6 TDCi und 17.000 Kilometer Jahresleistung, zahlen mit dem Basic-Tarif der Ineas bis zu 513 Euro weniger. Aufgrund der besseren Leistungen (unter anderem eine höhere Versicherungssumme bei der Sonderausstattung und einer Versicherung bei grober Fahrlässigkeit) wurde jedoch der Basis-Tarif der HUK zum Preis-/Leistungssieger erklärt. Ersparnis hier: immerhin noch satte 456 Euro im Vergleich zum teuersten Tarif. Ein Fahranfänger wiederum behält mit dem Preis-/Leistungssieger Hannoversche Direkt (Standard-Tarif, Fahrzeug: VW Polo 1.2) 506 Euro auf dem Konto zurück.

Interessant ist ein sorgfältiger Preisvergleich auch für Familien. Auch hier kann der Basis-Tarif der Ineas 426 Euro Ersparnis, der Preis-Leistungssieger DA-Direkt (Standard, Fahrzeug: Opel Zafira 1.7 CDTI) noch 379 Euro erbringen – Geld, das lieber in einen gemeinsamen Urlaub investiert werden sollte. Die höchste Differenz zwischen den Tarifen allerdings errechnete die „Auto Zeitung“ für einen Vielfahrer (Selbständiger, 50 Jahre, verheiratet, 24 Kilometer im Jahr mit einem Audi A6 2.8 FSI). Sie betrug beim Preis-/Leistungssieger, dem Tarif Super+ der Ineas, satte 609 Euro.

Ähnliche krasse Rechnungen ergaben sich für einen „sparsamen Autofahrer“ (401 Euro), einen Senior (361 Euro) und einen „umweltbewussten“ Fahrer (257 Euro). Die besten Tarife in diesen Gruppen finden Sie hier im Überblick aller Testfazits.

Die „Auto Zeitung“ hat am Schluss noch einen Tipp für Sie: Auf der Seite check24.de können Sie kostenlos Versicherungstarife vergleichen. Im Gegensatz zu manch anderen Portalen geht dies hier anonym (keine Adresseneingabe, was bedeutet: keine Werbepost) und mitsamt der Leistungen der einzelnen Tarife. Natürlich können Sie über check24.de auch gleich eine Police abschließen – und wenn sie doch noch eine günstigere finden sollten, erhalten Sie den Preisunterschied zurück. Theoretisch können Sie also auch hier sparen.

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