Erfreulich war für die Tester aber auch, das gleich alle Modelle in der Kindersitz-Kategorie bis 13 Kilogramm (0+) mit einem „gut bewertet werden konnten. Es handelt sich hier um den HTS BeSafe iZi Sleep, den Peg Perego Primo Viaggio Tri-Fix sowie den Bugaboo car seat. Beachtenswert: Die Preise in dieser Kategorie differieren um bis zu 100 Euro!
Ebenfalls mit „gut“ bewertet wurde der Wavo Fix XL Isofix. Das Modell wird über eine Isofix-Halterung angebracht, für die der ADAC aufgrund der sehr guten Testergebnisse schon seit längerem kräftig die Werbetrommel rührt. Allerdings sollte man vor dem Kauf eines Sitzes mit Isofix-Halterung genau prüfen, ob die Halterungen im Auto und der Sitz kompatibel sind.
In der Gruppe 9 bis 18 Kilogramm (I) dagegen sind die zwei einzigen Ausrutscher aus dem ansonsten homogen guten Gesamt-Testergebniss zu vermelden. Der Recaro Polaric konnte in den Bewertungskategorien Komfort und Bedienung nicht ganz überzeugen. Doch während er in puncto Sicherheit mit „gut“ bewertet wurde, gelang dies dem Wavo Fix XL leider nicht.
Die größten Defizite, so der ADAC in seiner Schlussbilanz, weisen Kindersitze immer noch beim Seitenschutz auf. Dies liegt daran, dass die Zulassungsrichtlinie ECE-R44/04 keine Seitencrashtests vorschreibt, wie sie etwa der ADAC unternimmt. Bis diese in die Zulassungsrichtlinien aufgenommen werden, sind die Tests des ADAC eine gute Möglichkeit, sich zusätzlich über die Sicherheit von Kindersitzen zu informieren.
Die Testfazits zu allen geprüften Kindersitzen finden Sie hier. Der ADAC hat außerdem auf seiner Homepage eine eigene Seite eingerichtet, die ausführlich über Tests, Testverfahren sowie Ergebnisse informiert sowie einen „Kindersitzberater“ enthält. Zu dieser Internetseite kommen sie über diesen Link.


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