Knausern lohnt sich nicht: Zwölf Motorradhandschuhe für Wintertage im Vergleich

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Im Test waren Winter-Motorradhandschuhe zwischen 33 und 139 Euro – eine deftige Preisspanne. Doch die günstigen Modelle schnitten um einiges schlechter ab als die hochpreisigen. Dabei kann es äußerst schmerzhaft werden, an kalten Wintertagen, gegebenenfalls mit Regen oder Schnee, gerade in puncto Handschuhe zu sparen. Die besonders kälteempfindlichen Finger werden bereits bei Temperaturen um die 10 Grad zu Leidtragenden des „Windchill“-Effekts. Denn die gefühlte Temperatur rutscht dann schnell unter die Null-Grad-Grenze. Fahrfehler durch klamme Finger drohen.

Die Investition in den rund 110 Euro teuren Testsieger BMW Motorrad Pro Winter 2 rentiert sich also durchaus. Er ist absolut wind- und wasserdicht, isolierte auf den Testfahrten am besten gegen Kälte und bewies darüber hinaus auch noch eine perfekte Passform. Keine Frage, dass sich mit ihm auch Hebel und Schalter problemlos bedienen ließen.

Preislich liegt der Pro Winter 2 in der Mitte des Führungstrios. Noch einmal knapp 20 Euro mehr berappen muss man für den Drittplatzierten Daineses Sprog-S. Der modische, sportlich angehauchte Handschuh eignet sich ebenfalls ideal als zuverlässiger Schutz gegen Wind und Wetter während der kalten Jahreszeit. Ein Pluspunkt stellen auch die passgenauen Protektoren dar, durch die der Handschuh Sicherheit und Tragekomfort gut miteinander verbindet. Auf zehn Euro weniger als das Modell von BMW kommt hingegen der IXS Narvik. Der insgesamt hochwertige, sehr gut wärmende und auch sichere Handschuh verdankt seinen zweiten Platz auch seinem angemessenen Preis

Etwas mehr Geld sparen lässt sich mit zwei weiteren Handschuhen, von denen einer von der Redaktion deswegen als „Kauftipp“ ausgezeichnet wurde. Der Arctic 2 von Probiker kommt zwar an die nahezu perfekte Vorstellung des Spitzentrios nicht heran, erhielt aber die Gesamtnote „gut“. Für rund 50 Euro empfiehlt er sich als ausreichender Schutz für kalte Tage. Ebenfalls „gut“, wenn auch mit knapp 70 Euro nicht so günstig, war ist Germas Hero. „Motorrad“ bewertet ihn als „gute Wahl für Alpentourer“.

Zwei Handschuhe schnitten in den Augen der Testfahrer nur mit „mangelhaft“ ab. Der Modeka Iceman (45 Euro) entpuppte sich als schlecht verarbeitet und daher undicht und lies auch in puncto Sicherheit zu wünschen übrig. Der Reusch Polar (50 Euro) wiederum wurde rundweg als „schlechtes Angebot“ eingestuft. Er fiel im Nässetest glatt durch und hielt auch nicht warm – von der Passform ganz zu schweigen.

Übrigens: Das teuerste Modell im Test, der Alpinestars Jet Road GTX, gibt zwar einen perfekten Allrounder ab, schützt jedoch nur bei Regen. Seinen schlechten Kälteschutz quittierten die Tester deswegen mit der Gesamtnote „befriedigend.“ Es lohnt sich also, sämtliche Testfazits nachzulesen, die Sie hier im Überblick finden.

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