Motorradhandschuhe im Test: Lieber dicht als warm

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Sehr warm halten die sogenannten 3-Finger-Handschuhe. Sie stellen einen guten Kompromiss zu den gut wärmenden Fäustlingen dar und bieten eine bessere Feinmotorik als diese. Ein Exemplar dieser Gattung ist beispielsweise der Hein Gericke Pathan Evo 3-Finger. Er ist wind- und wasserdicht und bietet ein besonders weiches Isolationsmaterial. Das lässt sich jedoch leicht plattdrücken, was die Funktionalität des Handschuhs auf Dauer vermindert. Denn das Isoliermaterial muss vor allem Luft einschließen, die für die Wärmedämmung sorgt. Plattgedrückt ist die Luft raus und kann folglich nicht mehr isolieren. Dasselbe gilt leider auch für den fünffingrigen Hein Gericke Pathan Evo 5-Finger. Auch er lässt sich leicht plattdrücken, zudem ist er nicht ganz dicht. Noch ein Manko: Die Finger des Handschuhs sind nicht vorgebogen, daher bildet sich schnell ein störender Wulst in der Innenhand.

Ein besonders teurer Motorradhandschu ist der BMW Motorrad Pro Winter 2. Er kostet etwa 110 Euro. Dafür bietet der klobig wirkende Handschuh ein sehr gutes Handling und besonders auffällige Reflektorstreifen. Zudem ist er wasser- und winddicht und mit atmungsaktiver Gore-Tex-Membran gefüttert. Im Gegensatz dazu ist der Polo Motorrad Freeze Winterhandschuh ein echtes Schnäppchen. Er eignet sich allerdings nicht für jede Körperform: Seine Finger sind sehr lang geschnitten, die Handschuhe lassen sich jedoch am Gelenk nicht besonders eng schließen. Wer besonders viel Wert auf einen guten Schutz bei Stürzen legt, ist mit dem Reusch Touring Extreme gut beraten. Er ist mit lederüberzogenen Hartschalen an den Handgelenk- und Fingerknöcheln ausgestattet.

Hier finden Sie alle zehn Motorradhandschuhe in einer Übersicht, in der Sie die jeweiligen Vor- und Nachteile der Modelle nachlesen können.

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