Das heißt jedoch nicht, dass die Triumph das beste Motorrad in diesem Test war. Alle vier Testkandidaten haben hingegen ihre besonderen Stärken und Schwächen. Nur die Yamaha Motor TDM 900 A fiel etwas aus dem Rahmen, da sie zwar einen sehr eigenständigen Charakter, jedoch nicht den eines ‘Funbikes’ besitzt. In puncto Motor liegt die Triumph auf dem ersten Platz: Ansprechverhalten, Elastizität aber auch der Sound wurden als hervorragend empfunden. ”Satte Spitzenleistungen” präsentierte aber auch der Motor der KTM Sportmotorcycle 990 Supermoto T, der ”Biss und Spritzigkeit” bot. Leider reagierte die KTM sehr hart auf Lastwechsel und ist generell kein allzu alltagstaugliches Motorrad. Dem Zweizylindermotor der Kawasaki Versys mangelte es an Hubraum, so der Testredakteur. Die KTM zeigte das beste Fahrwerk von allen Motorrädern im Test. Die Straßenlage war ”satt” und die exzellente Federung bot große Reserven bei der Dämpfung. Zudem erwies sich das Bike als sehr handlich. Ein ebenfalls ”spielerisches” Handling gewährte die Kawasaki Versys. Triumph blieb in dieser Hinsicht eher unauffällig, während Yamaha einen ”gutmütigen” Charakter offenbarte. Am alltagstauglichsten waren die Motorräder von Kawasaki und Triumph. Sie zeigten eine hervorragende Reichweite von 475 Kilometern. Triumph-Fahrer profitieren zusätzlich von der sehr guten Ergonomie. Auf der Yamaha saß der Testfahrer etwas zu gestreckt, dafür kann es sich der Sozius besonders bequem machen. Am meisten Sicherheit im Test gewährte die KTM. Leider fehlt ein ABS, sonst wäre sie in dieser Hinsicht das perfekte Motorrad. So musste sie in dieser Disziplin den Testsieg leider an Triumph abgeben. Bei den laufenden Kosten punktete übrigens die Kawasaki am meisten: Sie verbrauchte am wenigsten Sprit und ihr Unterhalt it günstig.
Hier finden Sie alle vier Motorräder, die getestet wurden, in einer Übersicht mit dem jeweiligen Testfazit in Kurzfassung.

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