Die KTM Sportmotorcycle 690 Enduro und die KTM Sportmotorcycle 690 Supermoto sind den Testredakteuren zufolge die Heldinnen der kurvigen Landstraßen. Sie kosten neu nicht viel mehr als 8000 Euro. Sie zeigen sehr starke und drehfreudige Einzylindermotoren. Das Fahrwerk erwies sich jeweils als stabil und die Bremsen als bissig. Beide Maschinen sind wunderbar leicht und daher handlich zu fahren. Das teuerste Motorrad in diesem Vergleichstest war die BMW Motorrad HP2 Megamoto, die es neu für etwa 17.300 Euro zu kaufen gibt. Auch diese Maschine ist sehr leicht und gab schon in den unteren Drehzahlen gut Gas. Aber auch in hohen Drehzahlen drückte sie ”sehr eindrucksvoll”, lautet das Urteil. Das Fahrwerk gab besonders viel Rückmeldung über den Untergrund, nur Fahrkomfort darf der Fahrer nicht erwarten. Ebenfalls sehr teurer ist die Moto Morini Granpasso 1200 für 13.045 Euro. Optisch schiele sie zu BMW, so der Redakteur, doch da sie kein ABS aufweist, ist sie keine wirkliche Konkurrenz. Der Motor zeigte sich ”quicklebendig” und das Fahrwerk ist lobenswert. Hinten glänzt ein einstellbares und edles Öhlins-Federbein; vorne eine Marzocchi-Gabel. Die ließ sich leider überhaupt nicht verstellen. Dennoch sei die Ausstattung sehr hochwertig, lautet die Einschätzung. Glücklicherweise ist die Gabel nämlich straff eingestellt, was offensichtlich ziemlich optimal ist. Wenig gefallen hat den Testern hingegen, dass so wenig Gepäck auf die Moto Morini geladen werden kann. ”Ein Schaf im Wolfspelz” sei die Aprilia SMV 750 Dorsoduro, so die Bewertung. Sie wirkt agressiv und weist doch viele Komfortmerkmale auf. Dazu zählen Soziustauglichkeit, das Cockpit oder auch praxistaugliche Spiegel und einstellbare Handhebel. Das Fahrwerk war den Testfahrern ”straff genug”, aber gleichzeitig sensibel. Dies förderte ebenfalls den Fahrkomfort. Der Motor erwies sich als kräftig und erfreulicherweise vibrierte er kaum.
Hier finden Sie alle Enduros und Supermotos in einer Übersicht, die das jeweilige Testfazit aufführt.

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