HM Honda und Kawasaki im Test: Keine echten Enduros

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Die HM Honda wiegt lediglich 110 Kilogramm und ist somit etwa neun Kilogramm leichter als die Kawasaki. Das machte sich natürlich auch beim Fahren – vor allem in kniffligen Situationen – positiv bemerkbar. Die Honda besitzt zwar keinen E-Starter wie die KLX 450, dafür war der Kickstarter besonders leichtgängig und zuverlässig. Das konnte man von dem Starter der Kawa leider nicht behaupten. Dazu kommt, dass der E-Starter dieser Enduro schnell den Geist aufgab: Die Elektrik ist überfordert, wenn sich endurotypische kurze Streckenabschnitte mit Fahrpausen abwechseln. Die Ergonomie der Honda gefiel dem Testfahrer gut. Sie ist zudem ”schön schmal gebaut” und alle Bedienhebel lagen sehr gut in der Hand. Die Kupplung erwies sich zunächst als leichtgängig, leider bekam sie mit der Zeit immer mehr Spiel. Bei der Kawa war das Spiel im Leerlauf weniger groß, zudem ist das Motorrad kürzer übersetzt als Honda. Daraus resultierte auch eine recht schnelle Überhitzung der Honda auf einer sehr Enduro-geeigneten Strecke, auf der der Fahrer hin und wieder auch schieben musste. Die Übersetzung der Kawa passte hier, wie gesagt, besser, dennoch überhitze auch diese Maschine. Und das nur unwesentlich später als Honda. Beide Motorräder verlangen eher nach ordentlich Geschwindigkeit, so der Testredakteur. Die Honda wies auch das entsprechende Fahrwerk hierfür auf. Es ist eher straff abgestimmt, während das von der Kawasaki wesentlich weicher ausfällt. Das Fahrwerk von HM Honda reagierte daher ”ausreichend feinfühlig und extrem belastbar”, lautet die Einschätzung. Doch auch die Kawasaki sprach ”erstaunlich gut” an und sie lief spursicher. Sie konnte allerdings nicht ganz so präzise um Kurven zirkeln wie die Honda.

Hier finden Sie die beiden Motorräder in einer Übersicht mit dem jeweiligen Testfazit.

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