Der Testsieger Hymer lässt sich sein Know-How im Reisemobilbau ordentlich honorieren, denn rund 7.000 Euro Mehrpreis gegenüber dem keineswegs schlechter ausgestatteten Adria Vision sind kein Pappenstiel. Aber die vielen Kleinigkeiten, die die Einbauten echt komfortabel machen bis hin zur ausgeklügelten Beleuchtung sind unterm Strich ihr Geld wert. Und insgesamt macht das Ambiente des Hymers einen moderneren und nobleren Eindruck. Eher klassich wirkt dagegen der Franzose Rapido Randonneur 9083 dF mit seiner sehr großen Sitzgruppe und dem ausklappbaren Tisch für sechs Personen. Das Bad ist geräumig und beherbergt eine separate Duschkabine. Beim Slowenen Adria Vision I 707 SG steht Geräumigkeit im Vordergrund, die leider durch vorstehende Türbeschläge etwas an Vorteil einbüßen muss. Trotzdem wird viel Platz im modernen Ambiente des Reisemobils angeboten. Das Hubbett bietet mit 150 Zentimetern die Breite eines französischen Bettes und auch die Größe der Nasszelle mit Duschkabine kann sich sehen lassen.
So sind die Konkurrenten aus Frankreich und Slowenien keinen Deut in Ausstattung und Komfort schlechter, jedoch in der Anschaffung lassen sich viele Tausender einsparen. Erst beim Wiederverkauf der Fahrzeuge würde sich zeigen, dass der Mehrpreis des Hymers sich unterm Strich doch bezahlt gemacht hat. Beachtet man die lange Tradition deutscher Camping-Mobilisten, wirtd mit großer Wahrscheinlichkeit der Erfahrene eher zum Hymer greifen, als zu einem ausländischen Modell – allein schon aus angst, dass irgendwelche Normen nicht eingehalten werden könnten.
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