Der Fokus des Tests lag auf der Wasserdichtigkeit und der Wasseraufnahme der Handschuhe, denn saugen sich die Handschuhe voll, werden sie auch schwerer. Außerdem kühlen die Hände im Fahrtwind aus. Aber auch Komfort, Sicherheit und Funktionalität wurden untersucht.
Vier der Handschuhe bestanden den Wasserdichtigkeitstest nicht. Unter anderem der Rev’it Zenith H2O, der mit knapp 100 Euro zu den teuren Modellen gehörte. Nur drei Minuten hielt der Handschuh der Nässe stand. Auch der Büse Strada bestand den Dichtigkeitstest nicht. Außerdem ist er laut Test recht dick und für den Sommer somit weniger geeignet. Einige der Handschuhe legten während der Bewässerung enorm an Gewicht zu – der Germas Easy wog nach dem Regen das Dreifache. Zudem waren die Handschuhe undicht, so dass sie ihre Aufgabe überhaupt nicht erfüllen konnten.
Testsieger wurde der Hein Gericke Leather x-Trafit. Er hielt dicht und nahm nur die Hälfte seines Gewichtes zu. Noch besser schnitt hier der Rukka Eris ab, der nach dem Test lediglich das 1,4-fache des ursprünglichen Gewichts hatte. Ebenfalls positiv fielen Verarbeitung und Ausstattung aus, so verfügen die Handschuhe zum Beispiel über einen Visier-Wischer am Daumen. Allerdings sind die Handschuhe mit 119 Euro auch recht teuer. Drei weitere Tipps der Testredaktion gingen an den BMW ProSummer, der durch Leichtigkeit, guten Sitz und Dichtigkeit auffiel, den Dané Sunby, der dicht und komfortabel war, und den Held Raindrop, der ein gutes Tragegefühl und trockene Hände sorgte.
Den kompletten Testbericht lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der ”Motorrad News”. Einen Überblick über die 15 getesteten Handschuhe sowie ein kurzes Testfazit finden Sie hier.

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