Unerreicht bleibt der smart Fortwo jedoch, wenn es um die Innenstadttauglichkeit geht. Mit keinem Kleinstwagen, auch nicht mit dem IQ, lässt sich einfacher eine Parklücke finden. Dieser Vorzug hat jedoch seinen Preis. Denn während im IQ rein rein rechtlich vier Personen Platz finden, sind es im smart nur deren zwei. Wobei auch im IQ dem Finden ein Suchen vorausgeht, zumindest für die vierte Person, die auf dem Sitz hinter dem Fahrer sich vermutlich nur bis zum Ende des Kindesalters wohl fühlen wird. Auch in das Gepäckfach des IQ passt mehr hinein als in den Fortwo, allerdings nur, wenn die Rücksitze umgeklappt sind und der IQ sitzplatztechnisch zum Fortwo mutiert. Dann lassen sich mit dem Kleinstwagen 395 Liter Gepäck befördern – eine Menge, die für einen Wocheneinkauf für die Familie ausreichen dürfte.
Die eigentliche Grundlage für seinen Testsieg legte der Toyota IQ jedoch im Wertungskapitel „Motor und Getriebe“. Auf dem Papier und auch im Praxistest herrschte zuerst zwischen den beiden Motoren fast Gleichstand. Bei höheren Drehzahlen jedoch sei der IQ flotter unterwegs als der Fortwo und auch um einiges weniger laut. Entscheidend für den Kapitelsieg war dann die Halbautomatik des smart, die bei jedem Gangwechsel eine (Verschnauf-)Pause einlegte und daher den Testern nicht zu gefallen wusste. Wesentlich komfortabler fahre es sich da mit der optional stufenlosen CVT-Automatik des IQ, die jedoch kein manuelles Eingreifen ermöglicht wie das Getriebe des smart. Ob die CVT-Automatik allerdings ihren Aufpreis wert ist, bezweifelt „Auto News“. Die Tester jedenfalls würden das CVT-Getriebe, wie es im Fazit heißt, aus Kostengründen nicht unbedingt mitbestellen.
Keiner der beiden Kleinwagen eignet sich eigentlich, darauf weist „Auto News“ im Motorenkapitel ebenfalls noch hin, führt die Autobahn. Zumindest im smart wurde es den Testern ab 120 km/h mulmig zumute. Der IQ wirkte längere Zeit relativ stabil. Dasselbe gelte für die Kurvenhatz: Mit dem IQ komme man aus den Kurven leichter heraus als mit Fortwo. Gut ist es jedoch, dass beide Kleinstwagen ESP an Bord haben, und erfreulich außerdem, dass es im IQ serienmäßig eine Servolenkung gibt. Doch auch wenn es geradeaus geht, fahre es sich mit dem IQ angenehmer, da der smart um einiges härter gefedert sei.
Den letzten Ausschlag für den Testsieg des Toyota IQ 1.0 CVT lieferte sein besseres Abschneiden im EuroNCAP-Chrashtest. Der IQ erreichte fünf Sterne, unter anderem dank seiner insgesamt neun (!) Airbags (smart: 2), darunter der „Weltneuheit“ Heckairbag, der smart Fortwo 1.0 mhd nur vier. Rechnet man dann noch die bessere Ausstattung des IQ hinzu, so gibt es an dem Testsieg eigentlich nicht viel zu deuteln. Nachzulesen sind die Testergebnisse in den Testfazits.

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