Kastenwagen mit Pfiff: Citroen C3 Picasso gewinnt Vergleichstest

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Gleich drei Teilkapitel-Siege verzeichnet der ausführliche Testbericht für den Citroen C3 Picasso, und zwar in den Kapiteln „Karosserie“, „Fahrkomfort“ und „Motor/Getriebe“, während die Wertung für die Fahrdynamik an den Toyota Urban Cruiser ging. Den deutlichsten Unterschied zu Letzterem markierte der Testsieger im Karosserie-Kapitel. In seinen Gepäckraum passen zwischen 385 und 1.506 Liter hinein – zum Vergleich: der Kia-Besitzer muss mit 222 bis 1.1140 Litern, der Urban-Cruiser-Besitzer mit 305 bis maximal 1.253 Litern auskommen. Der Toyota büßte außerdem Sympathien und Punkte für seine Unübersichtlichkeit nach hinten hinaus sowie für die mangelnde Variabilität ein – die wiederum die große Stärke des Citroen C3 sei. Der Kia hingegen bot das mit Abstand beste Platzangebot für die Insassen.

Auch in puncto Fahrkomfort machte dem C3 keiner der zwei anderen Testkandidaten etwas vor. Der Kastenwagen trumpfte, wie es im Testbericht heißt, in dieser Disziplin sogar förmlich auf und überzeugte auf ganzer Linie mit einer sensiblen Federung, einem angenehmen Geräuschkomfort und guter Ergonomie – Fahren wie „Gott in Frankreich“ eben. Der Kia hingegen ließ es an Federungskomfort missen, der Toyota wiederum war sowohl in puncto Federung als auch Innenraumgeräusche etwas besser, erreichte aber nicht das Niveau des C3.

Im Motor-Kapitel musste der C3 erstmals einen Kapitelsieg mit einem Konkurrenten teilen, und zwar mit dem Kia Soul. Der Kia nutzte während der Testfahrten sein pures Leistungsplus (128 PS gegen 109 (C3) und 90 PS (Kia)) aus und zog bei der Beschleunigung leicht davon. Der C3 blieb ihm aber immer dicht auf den Fersen und glich den Kia-Vorteil mit besseren Elastizitätswerten aus. Der Toyota wiederum legte leider eine „ausgeprägte“ (Testbericht) Anfahrschwäche an den Tag, glänzte dafür an der Zapfsäule: 5,5 Liter Diesel sind super, und 0,7 Liter weniger als bei der Konkurrenz.

Und der Urban Cruiser setzte noch einen weiteren Glanzpunkt, indem er die Fahrdynamik-Wertung für sich entschied. Er überzeugte die Testfahrer insbesondere mit seiner hohen Fahrsicherheit und mit einer guten Lenkung. Der Kia wiederum spielte auch diesmal seinen PS-Vorteil aus und war beim Rennen gegen die Stoppuhr immer einen Tick schneller – vor allem der Toyota enttäuschte in dieser Disziplin und hätte den Kapitelsieg wohl verspielt, wenn ihm nicht seine Fahrsicherheit gerettet hätte.

Gleichstand zwischen dem Citroen C3 Picasso und dem Toyota Urban Cruiser hieß es dagegen wiederum im Kostenkapitel, das endgültig den Ausschlag für den Testsieg des Franzosen gab. Der Kia Soul wiederum darf sich über die vielen Punkte freuen, die ihm die „Auto Zeitung“ im Kostenkapitel für die umfangreichsten Garantieleistungen des Trios zuspricht. Doch für den Testsieg reichte es es trotzdem nicht. – - Die Fazits fassen die Testergebnisse noch einmal konzis zusammen.

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