Internet-Routenplaner sind eine sinnvolle Ergänzung zu einem Navi. Mit ihnen lassen sich die Routen in aller Ruhe zu Hause am PC erstellen und dann ausdrucken. Einige Routenplaner ermöglichen sogar die Übertragung der Route auf das Navi. Doch keiner der getesteten Kandidaten berücksichtigt bei der Routenberechnung auch die angezeigten Staus, Baustellen oder Verkehrsbehinderungen – mit einer Ausnahme, nämlich der ADAC-Routenplaner. Um ihn nutzen zu können, muss man sich allerdings als ADAC-Mitglied anmelden, weswegen der laut „Computer Bild“ sehr komfortable und mit umfangreichen Planungswerkzeugen ausgestattete Routenplaner außer Konkurrenz lief. Dies war auch beim City Navigator 8.0 von DeTeMedien der Fall. Die Routenplaner-Software ist ebenfalls kostenpflichtig (rund 30 Euro) und übertrifft mit ihren Planungsfunktionen sogar den Testsieger von Map24 – etwa durch das umfangreiche Informationsangebot für POIs rechts und links der Strecke. Doch diesem Plus steht ein vergleichsweise altes Kartenmaterial gegenüber, weswegen „Computer Bild“ den Kauf eines kostenpflichtigen Routenplaners für überflüssig erklärt.
Denn es gibt kostenlose Alternativen, die ihren Job ebenfalls sehr gut machen – wie zum Beispiel der Testsieger Map24. „Computer Bild“ bescheinigt dem Programm eine durchweg genaue Routenberechnung sowie vergleichsweise detaillierte Städtekarten. Außerdem (er)kannte es schwierige Ziele, an denen sogar mehrere mobile Navis gescheitert sind. Ein weiterer Vorzug von Map24 sind die Planungsfunktionen, die die besten unter den kostenlosen Programmen waren. Ein Manko sei jedoch die fehlende Berechnungsmöglichkeit der Verbrauchskosten.
Goggle Maps wiederum, das den zweiten Platz belegt, punktet mit dem Kartenmaterial von 27 europäischen Ländern und den USA, kam ebenfalls mit den schwierigen Adressen zurecht und lieferte zudem – zusammen mit Reiseplanung.de (Plazu 5) – die besten Routenbrechnungen sowie die detailliertesten Städtekarten. Ebenfalls 27 europäische Länder/die USA lassen sich mit viamichelin.de bereisen, dem Sieger des „Computer Bild“-Test aus dem Jahr 2006. Diesmal reichte es jedoch „nur“ für Platz vier, obwohl das Programm die beste Fahrtkostenberechnung im Test ablieferte. Doch leider war das Kartenmaterial nicht aktuell, und bei der Routenberechnung lassen sich nur zwei Zwischenziele eingeben.
Der Routenplaner von Falk.de schob sich deshalb am Michelin vorbei auf Platz drei. Er erkannte die problematischen Adressen am besten, lag bei der Routenbrechnung fast auf dem Niveau von Google Maps und liefert zudem gut verständliche Fahranweisungen.
Die Testergebnisse aller acht kostenlosen Routenplaner sowie der zwei kostenpflichtigen Programme finden Sie im ausführlichen Testbericht, den Sie hier herunterladen können. Die Testfazits wiederum stehen ihnen hier zur Verfügung.

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