Günstig in der Anschaffung und im Verbrauch, dazu relativ niedrige Unterhaltskosten: gerade für sparsame Zeitgenossen, die primär in der Stadt unterwegs sind, bieten sich die drei „Minimal-Mobile“ (Testbericht) förmlich an – zumal auch die ein oder andere Transportaufgabe mit ihnen erledigt werden kann. Zwar muss man die Latte in Sachen Qualitätsanmutung sowie Verarbeitung im Innenraum etwas niedriger hängen und kompromissbereit sein. Dafür bieten sie durchaus Fahrspaß und – bedingt jedenfalls – sogar Reisekomfort.
Insbesondere der Pixo und der Alto zeigten sich in puncto Fahrkomfort dem Aygo überlegen, dessen Innengeräusche und Sitzkomfort nur suboptimal seien. Auch der Umgang mit schlechten Straßen gelinge ihnen besser. Das Kapitel „Motor/Getriebe“ jedoch ging nach Punkten klar an den Aygo. Der „agile“ Toyota legte die beste Beschleunigungswerte an den Tag und war an der Zapfsäule am genügsamsten. Wem es dagegen auf Elastizität ankommt, sollte lieber zum Alto greifen, der in diesem Punkt die Konkurrenten düpiert hat. Unterm Strich jedoch bescheinigt die „Auto Zeitung“ allen drei die Fähigkeit zum „zügigen Mitschwimmen“ auf der Autobahn. Den meisten – und sichersten – Fahrspaß auf dem Handlingskurs schließlich bot ebenfalls der Alto, während der Nisan mit seinen Bremsen überzeugte.
Das für dieses Fahrzeugsegment zentrale Kostenkapitel schließlich ging deutlich an den Nissan Pixo, was ihm schließlich auch den Testsieg einbrachte. Der Neuling Aygo wiederum schaffte es nicht, trotz Sprintstärke und Genügsamkeit sogar den Suzuki Alto zu überholen, der übrigens ausstattungsbereinigt im Preis mit dem Pixo fast gleichziehen kann. Die detaillierten Ergebnisse des Vergleichstest sind in der Ausgabe 19/2009 der „Auto Zeitung“ nachzulesen. Die Testfazits wiederum sind hier auf Testberichte.de versammelt.

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