Auf trockener sowie auf nasser Fahrbahn hatte der Firestone Winterhawk 2 zwar noch einen sehr guten, ja sogar „überzeugenden“ Eindruck hinterlassen. Doch bei den Schneetest im tiefsten Finnland stieß der Winterreifen laut Testbericht an seine Grenzen und verlor auf den späteren Testsieger allein 35 Wertungspunkte in der Disziplin Traktion – auf einer schneebedeckten Parkhausrampe dürfte dem Reifen schnell die Puste ausgehen. Aber auch der Michelin Primacy Alpin PA3 überzeugte, so der Testbericht weiter, letztendlich auf Schnee nicht so wie erwünscht. Traktion und Verzögerung waren zu schwach beziehungsweise zu verhalten. Beide Reifen empfehlen sich daher laut „Auto Zeitung“ eher als Ganzjahresreifen in Regionen, die von heftigen Winterbedingungen mehr oder weniger stark verschont bleiben.
Die Winterreifen von Continental und Dunlop hingegen fühlten sich auf dem finnischen Schneeuntergrund „pudelwohl“. Der Dunlop SP Winter Sport 3D bot die beste Traktion und eine „saubere“ Lenkpräzision, der Continental WinterContact TS 830 wiederum gominierte in den Disziplinen Bremsen und Spurstabilität. Die „Auto Zeitung“ beurteilt daher den Conti als „erstklassig“, ernannte aber den um ein paar wenige Punkte besseren Dunlop wie schon im Vorjahr zum Testsieger.
Mit einer insgesamt betrachtet „souveränen“ („Auto Zeitung“) Leistung erntete auch der Goodyear Ultragrip 7+ die Auszeichnung „sehr empfehlenswert“, und auch der Vredestein Snowtrac 3 darf sich über diese Auszeichnung freuen. Ihm kam zugute, dass er weniger einseitig auf eine reine Schnee-Performance ausgelegt sei und deswegen insgesamt viel harmonischer wirke als die Konkurrenten.
Den Testbericht mit den detaillierten Testergebnissen der elf Reifen in allen Einzeldisziplinen gibt es zum Nachlesen in der Ausgabe 20/2009 der „Auto Zeitung“, die Testfazits der Zeitschrift wiederum hier auf Testberichte.de.

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