Sieben extrabreite Winterreifen im Vergleichstest

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Alle Winterreifen, so das erfreuliche Gesamtergebnis, lieferten auf Schnee und Eis eine gute bis sehr gute Performance ab – selbst der Wintermaxx, der in den Disziplinen Traktion, Bremsen und Slalom zum Beispiel manch einen der namhafteren Kollegen hinter sich lassen konnte. Bei den Bremstest auf nasser Fahrbahn hingegen kam das Testfahrzeug mit ihm erst zwei Fahrzeugenlängen später zum Stehen, was dem im Vergleich zur Konkurrenz zum Teil rund ein Drittel günstigeren Winterreifen leider das Gesamtergebnis kräftig vermasselt hat.

Kaum Probleme hatten alle Reifen übrigens auch auf trockener Fahrbahn. Hier nähern sie sich laut Testbericht immer mehr der Qualität von Sommerreifen an. Als eines der entscheidenden Qualitätskriterien stellten sich deshalb im Lauf des Tests immer mehr die Nässetests heraus – die zum Beispiel auch verhinderten, dass der teuerste Pneu im Testumfeld, der Michelin Pilot Alpin, ganz oben auf dem Siegertreppchen landete. Ihm fehle es, so „Auto Bild Sportscars“, auf Nässe sowie auf Schnee einfach an Grip.

Zum Testsieger ernannten die Redakteure schließlich den Goodyear Ultragrip Performance 2. Er verhalte sich „erstklassig“ auf Schnee und zeige auch in sämtlichen anderen Disziplinen keine nennenswerten Schwächen, die einen massiven Punkteabzug gerechtfertigt hätte. Der seit diesem Winter erst erhältliche WinterContact TS 830 mit dem Zusatz P wiederum war bei den Aquaplaningtests zwar nicht immer unter den Besten zu finden. Die Gesamtperformance des Reifens bewertet „Auto Bild Sportscars“ jedoch immer noch als „vorbildlich“, was dem Reifen den zweiten Platz einbrachte.

Mit herausragenden Leistungen in Einzeldisziplinen schließlich punkteten der Dunlop (Schnee) sowie der Pirelli – letztere war laut Testbericht genau genommen der einzige Testkandidat, der bei Aquaplaning „echte Sicherheitsreserven“ biete. Schwächen bei den Bremstest auf nasser Fahrbahn und eine leichte Untersteuerung auf trockener Fahrbahn kosteten dem Reifen allerdings eine bessere Platzierung. Der Nokian schließlich beendete den Test im Mittelfeld. Sehr gute Werte erzielte der „gute Winterreifen“ insbesondere in den Disziplinen Vorbeifahrgeräusche und Rollwiderstand, lag aber ansonsten durchgehend im guten Mittelfeld.

Den kompletten, ausführlich die Tests dokumentierenden Testbericht gibt es zum Nachlesen in der Ausgabe 11/2009 der „Auto Bild Sportscars“. Die Testfazits, die in kompakter Form die Stärken und Schwächen der breiten Winterreifen aufführen, sind hier auf Testberichte.de zu finden.

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