So kann der Kunde sein Navi entweder in die Nationalfarben seines Landes einkleiden lassen oder Motive aus dem Themenbereich Urlaub/Freizeit und Gelegenheiten wählen, also etwa mit einer Liebeserklärung an „Dad“, einem Glückwunsch zum Muttertag oder einfach einem Halloween-Design versehen. Außerdem gibt es noch diverse Muster, wie etwa Paisley oder Camouflage, sowie rein grafisches Design sowie Motive aus den Bereichen Sport und Natur im Angebot.
Wem diese Auswahl noch zu klein ist, lädt einfach sein Wunschmotiv nebst einem geeigneten Text hoch, und ein in den Staaten auf das Bedrucken von T-Shirts & co spezialisiertes Unternehmen namens CafePress übernimmt dann die Aufgabe, das Gehäuse des Navis entsprechend zu gestalten. Der Preis für die Spezialeditionen ist so günstig, dass das Internetportal Navi-Magazin vermutet, dass hier wieder instand gesetzte, gebrauchte Navis vertrieben werden, und zwar über direkt über CafePress, obwohl der Besucher der Seite mycustomtomtom.com diese offiziell nicht verlässt.
Doch unabhängig davon ist die Personalisierung des Navis tatsächlich eine pfiffige Idee, deren Umsetzung sich TomTom unbedingt auch für Deutschland beziehungsweise Europa unbedingt überlegen sollte. Denn mit Sicherheit würde gerade jugendliche oder jung gebliebene Autofahrer die Gelegenheit gerne beim Schopf ergreifen, ihr Navi nach ihren Wünschen designtechnisch aufzupimpen und in ein Schmuckstück zu verwandeln – denn nicht jedem sagt das betont sachliche, schlicht-schwarze Einheitsdesign der meisten Navis zu.
Und wie ein Seitenblick zum Beispiel zu den Notebooks oder sogar zu den Handys zeigt, wird die Option zur Verschönerung eines technischen Gerätes bereitwillig aufgenommen – wenn auch (in einem ersten Schritt jedenfalls) nicht unbedingt von der Masse der Kunden –, einmal ganz abgesehen davon, dass sich daraus für TomTom attraktive Marketing-Strategien ergeben könnten, über die sich eventuell ein Teil der an die Handys/Smartphones verlorenen Marktanteile zurückgewinnen ließen.

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