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Koenig 20350 T2-Ringkette 350: Bodenhaftung auch für Jeeps

Schneeketten für normale Personenfahrzeuge gibt es einige am Markt, die Auswahl ist für Standardreifengrößen sogar recht unübersichtlich. Doch sowie am Fahrzeug ungewöhnlichere Maße vorliegen, schmilzt die Auswahl zusammen wie Schnee unter der Frühlingssonne. Insbesondere Fahrer von Jeeps und großen SUVs können im Winter verzweifeln: Die wenigen Produkte sind meist maßlos überteuert und bringen die gleichen lästigen Montageprobleme mit sich wie ihre Vettern für normale Radgrößen.

Zumindest Letzteres soll bei den Koenig 20350 T2-Ringketten 350 nicht der Fall sein. Die eigentlich für LKWs und Busse gedachten Ketten sind auch für Nutzer großer Jeeps erste Wahl, denn sie sollen einen sehr hohen Wirkungsgrad besitzen und sich überraschend einfach installieren lassen. Nutzer bestätigen, dass das Anlegen der Ketten ungewohnt zügig von der Hand gehe und nicht das übliche Hin-und-Her-Rollen auf der Stelle erfordere, bis endlich alles wirklich festgezurrt sei. Vielmehr sitze die Kette mit wenigen Handgriffen bombenfest.

Bei einer Kettengeflechtstärke von 6,4 Millimetern sollte auch die gewünschte Haltbarkeit gegeben sein. Anwender der Koenig-Schneekette berichten jedenfalls bislang nicht von ungewöhnlichen Ausfällen, wie man sie häufig bei Billigketten für normale Autos lesen muss. Zum Vergleich: Einfache Schneeketten müssen mit Materialstärken von rund drei Millimetern auskommen. Hier sollte also genügend Sicherheit geboten werden.

Das hat freilich auch seine Kosten. Und in diesem Punkt hebt sich Koenig leider nicht von anderen Herstellern für Spezialketten ab. Das Angebot auf Amazon (379,-) gehört noch zu den besten, die man im Netz für diese Schneeketten finden kann – und dieser Preis versteht sich für ein einzelnes Paar. Da man gerade bei größeren Fahrzeugen immer alle Reifen mit Schneeketten bestücken sollte, wird das leider ein entsprechend teures Unterfangen. Dafür hat man aber auch mit Sicherheit die bestmögliche Bodenhaftung und eine vergleichsweise einfache Montage.


Spike Spider Compact: Schnell aufgezogen, aber wenig Traktion

Mit der Spike Spider Compact gehören Montagesorgen beim Anlegen von Schneeketten der Vergangenheit an: Das System ist dank einer Adapterlösung am Rad innerhalb von Sekunden auf dem Reifen aufgesetzt, ohne das mühsame Verknüpfungen von Ketten nötig wären. Denn bei der Spike Spider Compact handelt es sich tatsächlich um eine an eine Spinne erinnernde Kunststoffkonstruktion, die einfach auf den Adapter am Rad aufgesteckt wird und dann ihre Arme um die Lauffläche herum streckt.

Doch trotz dieser genial einfachen Konstruktion fällt das Urteil von Fachpresse und Nutzerschaft sehr gemischt aus. Am meisten loben noch jene Anwender das System, die nur kurze Distanzen zu überwinden haben – beispielsweise eine nur wenige hundert Meter messende Berganfahrt hoch zur eigenen Wohnstraße oder auch eine steile Auffahrt auf dem eigenen Grundstück. Hier bewähre sich das System, zumal für solch kurze Wege niemand gerne aufwendig mit Schneeketten agieren wolle. Ferner könne man hier mit einer etwas schwächeren Traktion leben.

Und das ist auch der große Kritikpunkt, der bei Intensivnutzern immer wieder angesprochen wird: Die Spike Spider Compact soll nur wenig mehr Traktion bringen als ein guter Winterreifen. Für eine einzelne Auffahrt sei der Mangel noch hinnehmbar, da das System ja schnell montiert sei und dann immerhin etwas weiterhelfe. Für wirklich weite Fahrten auf womöglich vereister Fahrbahn sei das System allerdings nicht geeignet. Dann mache sich die schlechte Traktion einfach zu stark bemerkbar.

Zudem wird die fummelige Montage des Adapters kritisiert. Denn zwar sei das Aufziehen des Systems selbst in sekundenschnelle gelöst, doch den Adapter erst einmal an dem Rad anzubringen, sei wiederum ein kniffligeres Problem. Ferner steht der Kaufpreis in der Kritik: Für eine gelegentliche Nutzung sei die Spike Spider Compact Schneekettenspinne schlichtweg zu teuer. Und in der Tat: Mit 129 Euro (Amazon) für nur ein einziges Paar ist das System enorm teuer – zumal dazu noch das Haltesystem kommt, welches 268 Euro (Amazon, je Adapter 139 Euro!) kostet…


Cartrend 7848240 Safety: Preiswert und trotzdem hochwertig

Billige Schneeketten haben einen schlechten Ruf: In der Regel muss man als Käufer schon nach einer Wintersaison mit Auflösungserscheinungen rechnen, eine mehrere Kilometer lange Fahrt bei der vorgegebenen Maximalgeschwindigkeit von 50 km/h überstehen nur die wenigsten schadlos. Angesichts dessen ist es immer wieder erfreulich, dass man auch positive Ausnahmen benennen kann. Zu diesen gehören unter anderem die Schneeketten Modell 7848240 „Safety“ des Herstellers Cartrend.

Sie kosten auf Amazon zum Beispiel weniger als 30 Euro für einen Satz mit zwei Ketten. Damit gehören die Safety-Ketten zu den preiswertesten Angeboten auf dem Amazon-Marktplatz. Dennoch sollen sie Nutzerberichten zufolge ihre Aufgabe mit Bravour erfüllen. Es gibt zwar bislang nur wenige wirklich informative Nutzerberichte auf Verkaufsseiten aber auch in Autoforen, doch die wenigen zeichnen bislang ein überaus positives Bild. So wird unter anderem die hohe Haltbarkeit der Ketten hervorgehoben.

Zwar seien nach einem Einsatz, insbesondere auf durchwachsenem Gelände mit teils schneefreien Flächen, durchaus Kratzer und Schrammen zu erkennen. Doch hielten die Ketten der Beanspruchung stand und würden sich nicht sofort in ihre Bestandteile zerlegen. Die angegebene Maximalgeschwindigkeit von 50 km/h könne zumindest auf verschneiter Fläche problemlos gefahren werden. Auf teils schneefreien Flächen wollte das indes dann doch niemand wagen, langsamere Fahrten hätten hier aber ebenfalls keine Auflösungserscheinungen gezeigt.

Was die Montage anbelangt, teilen die Cartrend 7848240 Safety die Probleme nahezu aller Schneeketten. Zwar könnten die Ketten auch im Stand aufgezogen werden, das Anlegen sei jedoch eine Übungssache und könne anfangs durchaus etwas Zeit in Anspruch nehmen. Sowie die nötigen Handgriffe aber säßen, ginge das Ganze aber schnell von der Hand und mache keine Probleme mehr. Insofern kann für diese Schneeketten also durchaus eine Empfehlung ausgesprochen werden – oder hat einer unserer Leser andere Erfahrungen machen müssen?


Thule CL-10: Spannt sich automatisch selbst nach

Das Anlegen von Schneeketten ist immer wieder eine nervtötende Angelegenheit – zumindest mit dem falschen Produkt. Denn nur allzu gerne lassen sich die Ketten nicht richtig am stehenden Rad überziehen, da stören verdrehte Kettenglieder und am Ende ist dennoch nichts richtig fest gespannt. Locker schlackernde Ketten jedoch können verkanten und dadurch reißen oder im schlimmsten Fall sogar den Reifen beschädigen. Mit den Schneeketten CL-10 von Thule soll es dieses Problem aber nicht mehr geben.

Denn bei diesen Schneeketten handelt es sich um einen selbstspannenden Kettensatz. Das heißt, der Nutzer muss die Ketten nur leidlich festzurren, das System selbst übernimmt die weitere Zentrierung und Spannarbeit dank eines raffinierten Verschlusssystems. Nach einigen Kilometern Fahrt über verschneite Pisten soll die Kette dann fest am Rad anliegen. Erste Nutzerrezensionen auf gängigen Verkaufsplattformen und in Autoforen bestätigen die Wirksamkeit dieses Systems. Die Begeisterung über diese Art der Justierung ist groß.

Und auch die anfängliche Montagearbeit hält sich in argen Grenzen. Dafür sorgen unter anderem farbcodierte Montagepunkte, welche die ansonsten recht komplexe Abfolge der einzelnen Montageschritte spürbar besser aufzeigen. Im Jahr 2008 wurde das System unter anderem von der österreichischen Verbraucherschutzzeitschrift „Konsument“ getestet und daher „trotz nicht immer überzeugender Eigenschaften“ auf Platz 1 von 10 Schneeketten gewählt. Leider gibt es zu den Fahreigenschaften der Ketten auch noch keine konkreten Nutzerkommentare. Man liest nur, dass sie „ihren Zweck erfüllen“.

Was allerdings immer wieder hervorgehoben wird, ist die hohe Verarbeitungsqualität der Ketten. Demnach sei auch nach Dutzenden von Kilometern kein Verschleiß festzustellen. Dafür verantwortlich sind die mit zehn Millimetern recht robust ausgeführten Kettenglieder – und mit Sicherheit auch das selbstjustierende Verschlusssystem. Denn wie eingangs erwähnt nimmt eine fest anliegende Kette weniger Schaden als eine lose umherschlackernde. Preiswert ist das Schneekettensystem Thule CL-10 daher aber auch nicht gerade: Mit 118 Euro (Amazon) je Paar bewegt sich das Produkt im oberen Preisbereich für Schneeketten.


Filmer Super Grip Typ 28: Robuste Schneeketten mit Fahrkomfort

Deutschland ist mit wenigen Ausnahmen nicht gerade ein mit Schnee gesegnetes Land, meist fällt der Winter doch eher nass und matschig aus. Da verwundert es wenig, dass viele Autofahrer auf ihre Winterreifen vertrauen und den Kauf von Schneeketten scheuen. Denn zum einen nehmen sie zusätzlich nicht unerheblich Platz im Kofferraum weg, zum anderen kosten zwei solide Sätze für alle vier Räder nicht selten zwischen 100 und 200 Euro. Nicht so die Filmer Super Grip Typ 28: Zwei Stück kosten hier 25 Euro.

Damit kann ein Fahrzeug komplett für 50 Euro ausgerüstet werden, was ein echter Spottpreis ist. Wer nun angesichts solcher Dumping-Konditionen minderwertige Qualität erwartet, sieht sich positiv überrascht. Die bisher im Netz auffindbaren Nutzerberichte sprechen im Gegenteil von einer ganz hervorragenden Verarbeitungsqualität. Die Schneeketten hielten sogar kilometerweite Fahrten auf Asphalt aus, ohne dass sie deutlich sichtbare Abnutzungserscheinungen zeigten. Und schon bei der leichtesten Schneedecke sei das Abrollverhalten ganz hervorragend, die Ketten schlichtweg nicht mehr wahrnehmbar.

Einzig das Aufziehen der Super Grip Typ 28 soll ein wenig knifflig sein. Wirklich schwierig sei das Ganze nicht, aufgrund der zahlreichen Arbeitsschritte dauere es aber schon einmal etwas länger. Daher empfehlen Käufer dieser Schneekette auch, dass man vor dem ersten Schnee eine „Trockenübung“ durchführe, in welcher die Arbeitsschritte eingeprägt würden. Dank der guten Anleitung sei das auch kein Problem und das Aufziehen schließlich auch innerhalb von zehn Minuten machbar.

Bemerkenswert ist für diesen Preis auch der Service von Filmer: Der Transport-und Lagerungsbox liegen auch einige Ersatz-Kettenglieder bei, so dass auch eine dann doch mal gerissene Kette kein übermäßiges Problem darstellt. Für 25 Euro (Amazon) kann man einfach nicht mehr erwarten. Diese Schneeketten haben eine klare Kaufempfehlung verdient!


Ottinger 090130 Anfahrhilfe PKW Light: Unbrauchbarer Tand

Das Unternehmen Ottinger führt in seinem Programm eine Anfahrhilfe „PKW Light“, die auch ohne den aufwendigen Einsatz von Schneeketten dabei helfen soll, festgefahrene Autos wieder frei zu bekommen. Als „unentbehrlicher Helfer für wenig Geld“ soll das System in jedem Handschuhfach Platz finden, wobei die Montage „auch für Frauen ein Kinderspiel“ sein soll. Ferner empfehle sich die praktische Anfahrhilfe als Universallösung für alle Reifentypen, die über Felgenlöcher verfügen.

Letzten Endes erhält der Kunde in einem Kunststoffblister für sensationell niedrige 11,20 Euro (Amazon) zwei solche Anfahrhilfen, die im Wesentlichen aus einer einzelnen Kette bestehen, die per Schnalle und daran befestigtem Stoffband um Felge und Reifen geführt werden. Durch den Stoff wird die Felge geschont, die Kette soll beim Anfahren die Traktion verbessern. Doch der Nutzen dieses Produktes will nur den wenigsten Nutzern einleuchten. Tatsächlich bewerten allein auf Amazon sechs von sieben Rezensenten die Ottinger-Anfahrhilfe mit der schlechtesten Note.

Dabei gibt es quer durch Rezensionen und Forumsbeiträge primär zwei Kritikpunkte: Zum einen liefere die einzelne Kette so gut wie keine zusätzliche Traktion und sei oftmals sogar einem simplen Handtuch als Notlösung unterlegen. Zum anderen sei das Produkt keinesfalls für diese Belastungen ausgelegt. Denn jeder, aber auch wirklich jeder Rezensent (Stand: 14. Dezember 2011) berichtet davon, dass immer wieder entweder die Bänder locker werden und sogar reißen oder die Schnallen den Geist aufgeben. In jedem Fall habe man maximal wenige Sekunden beziehungsweise Radumdrehungen, ehe die Belastungen das Material zerstörten.

Und auch wenn es sich bei der Ottinger „PKW Light“ nur um eine Anfahrhilfe handeln soll: Ein wenig länger als einen (misslungenen) Versuch sollten solche Stücke dann doch halten. Es sollte klar sein, dass man mit so etwas keine Schneeketten ersetzen kann, doch zumindest beim Anfahren dürften diese Hilfen eigentlich nicht zu Bruch gehen. Das ist einfach nur unbrauchbar.


Pewag BRENTA 9 XMB 73: Einfache Montage am stehenden Rad

Das Anlegen von Schneeketten ist für die meisten Autofahrer noch immer ein Schreckgespenst. Lieber verdrängen viele dieses Thema und wagen sich bei vereinzelten Schneewintern allein mit ihren Winterreifen auf die Piste. Ist die aber einmal so richtig ordentlich verschneit, kann das schnell einmal ins Auge gehen, denn auch Winterreifen sind auf Tiefschnee nicht die ideale Wahl. Dabei ist die Angst vor der komplexen und aufwendigen Schneeketteninstallation eigentlich eine Sache der Vergangenheit.

Aktuelle Schneeketten wie die BRENTA 9 XMB 73 von Pewag arbeiten mit der bewährten Seil-Standmontage, welche kein lästiges Hin- und Herfahren mehr auf der zuvor sorgsam ausgelegten Schneekette erfordert. Stattdessen kann die aus Vierkantgliedern mit einer Materialstärke von 3 Millimetern bestehende Kette auch im Stand auf die Reifen aufgezogen werden. Nutzer bestätigen die einfache Installation des Produktes und ergänzen lediglich als Hinweis, dass man darauf achten solle, dass alle Kettenenden sauber abgewickelt seien.

Werde dies beachtet, passe alles ganz hervorragend. Am besten fahre man einfach ein paar erste Kilometer mit etwas lockerer Kette los und ziehe sie dann einmal kurz nach. Sowohl die Montage als auch dieses Nachziehen sollen problemlos auch von Laien machbar sein – und das auch im Alleingang. Die Pewag BRENTA 9 XMB 73 eignet sich dabei für die Reifengrößen 205/55, 225/50, 205/50 und 225/45. Damit ist die Reifenvielfalt erheblich geringer als bei anderen Produkten dieser Preisklasse, dafür jedoch soll der Sitz ordentlich ausfallen.

Denn das ist schließlich neben dem Aufziehen der Ketten der zweite wichtige Punkt: Hilft die Kette auch tatsächlich, die Traktion zu verbessern? Und auch hier sind sich die Nutzer einig: Die Schneekette liefere den gewünschten zusätzlichen Griff auf dem Untergrund und erfülle damit alle Vorgaben für einen echten „Preis-Leistungs-Tipp“. Da können wir uns angesichts von nur rund 40 Euro (Amazon) für einen Kettensatz nur anschließen.


Thule CB-12: Hervorragendes Handling – auch mit Handschuhen

Schneeketten sind in tief verschneiten Wintergegenden gleichsam Retter in der Not als auch notwendiges Übel. Denn einerseits ermöglichen manchmal nur noch sie die Weiterfahrt durch den Tiefschnee, andererseits kann das Aufziehen der Ketten zu einem Abenteuer für sich selbst werden. Da wird mit klammen Fingern an den Ketten gezerrt, wird der Wagen vor- und zurückgefahren, um endlich alle Kettenglieder da zu haben, wo sie eigentlich hingehören. Das Schneekettenset Thule CB-12 macht es besser.

Wie zahlreiche Anwender berichten, sollen sich diese Schneeketten dadurch auszeichnen, dass sie besonders leicht aufziehbar seien – und das keinesfalls locker-schlabbrig, wie man es von einigen „Schneeaufzieherketten“ her kenne. Vielmehr sollen die Ketten auch mit Handschuhen mühelos aufziehbar sein und anschließend fest den Reifen umschließen. Es reiche auch völlig aus, einmal weiter zu rollen und die Kette auf diese Weise aufzuziehen, ein wildes Hin und Her beim Rangieren erübrige sich.

Besonders aufmerksam seitens des Herstellers: Im praktischen Kunststofftragekoffer befinden sich neben zwei Schneeketten auch noch Ersatzteile, besagte Handschuhe und sogar eine Knie-Matte, damit der Anwender sich nicht in den feuchten Matsch hocken muss. Vorbildlich! Nicht wenige Hersteller lassen zunehmend solches Zubehör beiseite, um einen möglichst niedrigen Preis zu ermöglichen. Dabei ist das Schneekettenset Thule CB-12 keinesfalls teuer: Mit 46 Euro je Satz (Amazon) darf man das Set durchaus als preiswert einstufen.

Bei der Thule CB-12 handelt es sich um Schneeketten mit einer Gliederstärke von 12 Millimetern, die sich für die folgenden Reifengrößen eignen: 195/80R14, 205/70R14, 195/70R15, 205/65R15, 215/60R15, 225/55R15, 195/65R16, 205/55R16, 215/50R16, 205/50R17, 215/45R17, 235/40R17. Benutzer solcher Reifenmaße zeigen sich über den festen Sitz der Kette begeistert, und so kann für dieses Produkt wohl bedenkenlos eine Kaufempfehlung ausgesprochen werden.


ThoMar Air Dry: Praktischer Luftentfeuchter fürs Auto

Wenn im Innern des Wagens die Luftfeuchtigkeit mal wieder kräftig ansteigt, schlägt die Stunde des Air Dry. Der unscheinbare Beutel ist nämlich mit einem Spezialgranulat gefüllt, das dafür sorgt, dass der Raumluft im Auto ein Großteil der Feuchtigkeit entzogen wird. Dies funktioniert zwar nicht unter Garantie und mit sofortiger Wirkung. Auf lange Sicht gesehen ist das von ThoMar vertriebene Produkt jedoch ein praktisches Auto-Zubehör.

Gleichgültig, auf welches Konto die hohe Luftfeuchtigkeit im Wageninnern auch gehen mag. Sie kann zum einen sehr unangenehm werden, etwa wenn sich die Sitze immer leicht klamm anfühlen. Noch problematischer wird sie allerdings im Herbst und vor allem im Winter: Vom Ärger mit beschlagenen Scheiben weiß fast jeder Autofahrer ein Liedchen zu singen, und wenn die Luftfeuchtigkeit im Winter auch noch die Innenseite der Scheiben zufrieren lässt, ist der Ärger geradezu vorprogrammiert: Wer macht sich schon gerne die Mühe, die Scheiben gleich doppelt, nämlich innen und außen, frei zu kratzen.

Wie mittlerweile zahlreiche Käufer bestätigen, kann der mit Granulat gefüllte Entfeuchter die Lösung für dieses Problem werden. Der Beutel ist 46 x 16 x 3 Zentimeter groß und saugt sich mit bis zu einem Liter Flüssigkeit, die er der Raumluft entzieht, voll. Ist die Grenze seiner Aufnahmefähigkeit erreicht, wird der Entfeuchter einfach auf die Heizung gelegt und getrocknet. Anschließend kann er dann erneut verwendet werden – theoretisch unendlich lange, sofern er nicht irgendwann kaputt geht. Da der Beutel aber ziemlich robust gearbeitet ist, geschieht dies nicht so schnell, wie den Erfahrungsberichten zu entnehmen ist.

Der Effekt tritt allerdings nicht sofort ein. Erst nach ein paar Tagen machen sich die positiven Auswirkungen des Entfeuchters bemerkbar. Dabei zeigt sich das Gros der Käufer überzeugt und spricht daher auch eine klare Kaufempfehlung für den ThoMar aus. Eine Garantie, dass sich die Wirkung auch tatsächlich wie erhofft einstellt, ist allerdings nicht gegeben. Aus welchen Gründen auch immer funktioniert der Entfeuchter nämlich nicht in allen Fällen gleich gut. Da sich allerdings die Anschaffungskosten mit rund 13 Euro (Amazon) doch sehr in Grenzen halten, wäre der Entfeuchter sicherlich zumindest einen Versuch wert.


TomTom Go Live 1015: Noch mehr Live-Dienste – und 3 Jahre kostenlos Karten

Ab sofort ist für rund 300 Euro das neue Flaggschiff im Navi-Sortiment von TomTom erhältlich. Das Go Live 1015 wurde zum einen mit einer stärkeren Hardware ausgestattet, im Mittelpunkt steht jedoch die Ausweitung der Live-Dienste, über die via Internet nützliche Reiseinformationen bezogen werden können. Eher kurios hingegen mutet das neue Feature an, über das Navi Twitter-Nachricht zu verschicken, überaus attraktiv hingehen ist das kostenlose Kartenupdate, das TomTom seit Neuestem gewährt.

In technischer Hinsicht hat sich gegenüber dem Vorgängermodell, dem TomTom Go Live 1005, kaum etwas geändert. Das in etlichen Tests mit sehr guten Bewertungen belohnte Navi zählt unbestreitbar zu den Topgeräten am Markt, gravierende Veränderungen oder Verbesserungen standen demnach für den Hersteller während der Entwicklung des Nachfolgers nicht unbedingt ganz oben auf der Tagesordnungsphase.

Stattdessen hat TomTom die Live-Dienste weiter ausgebaut. Sie dienen in erster Linie dazu, dem Fahrer eine breite Palette möglichst aktueller Informationen zu anzubieten, einen Teil davon aus dem Internet. Zu den Highlights zählt dabei der Stauinformationsdienst HD Traffic, der ausweislich etlicher Test die genauesten und verlässlichsten Angaben zur aktuellen Verkehrssituation liefert – kein Wunder, dass sich die Live-Navis besonders bei Autofahrern, die viel und häufig unterwegs sind, großer Beliebtheit erfreuen.

Die Live-Dienste umfassen auch lokale Suchen, etwa nach Restaurants oder Events, nach der Wettersituation oder Hotels – auch sie sind vor allem für Vielfahrer interessant. TomTom hat mit dem neuen Navi das Angebot auf Direktzugänge zu Yelp, Expedia und Tripadvisor erweitert, drei Internetplattformen mit Infos zu Unterkünften, Restaurants- oder Eventkritiken. Ferner können mittels einer Suchfunktion Infos zu lokalen Geschäften, Produkten und Unternehmen oder Dienstleistungen erfragt werden – kurzum: Der Live-Dienst des Navigationssystem versteht sich immer mehr als Schnittstelle zum Internet, eine Funktion, die bei den stärksten Konkurrenten der Navis, den Smartphones, selbstverständlich ist.

Kein Wunder nimmt es deshalb, dass auch erstmals ein soziales Netzwerk auf einem Navi Premiere feiern darf, wenn auch nur mit eingeschränktem Umfang. Dem Fahrer steht nämlich die Option offen, via Twitter seinen Followern die genaue Ankunftszeit vor Ort zu melden, die Nachricht kann vor der Fahrt bereits vorformuliert werden und wird dann kurz vor dem Abschicken nur noch aktualisiert.

In puncto Routingfunktionen und Ausstattung hat sich hingegen nichts geändert – warum auch. Das Navi bietet Bewährtes und Unersetzliches wie unter anderem eine Bluetooth-Schnittstelle, um das Gerät als Freisprechanlage benutzen zu können, sowie eine verbesserte Darstellung alternativer Routen (mit der äußerst sinnvollen Option übrigens, sich die Verkehrslage beider Routen anzeigen zu lassen, um gegebenenfalls rechtzeitig die Route zu wechseln), außerdem eine Sprachsteuerung, und noch vieles mehr – nicht ohne Grund ist das 1015 zugleich das Flaggschiff als auch mit 300 Euro (Amazon) das derzeit kostspieligste Modell von TomTom – aber der Preis relativiert sich dadurch, dass TomTom dem Käufer drei Jahre lang kostenlose Kartenupdates spendiert.

Und noch ein Schmankerl für Weltreisende zum Schluss: Mit dem neuen Navi feiert auch ein weltweiter Kartensatz („World“) Premiere, der insgesamt 66 Länder aus Europa, Australien, Neuseeland, Nordamerika, Süd-Ost-Asien und Südafrika umfasst. Die „World“-Version ist für 350 Euro (Amazon) zu haben.


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