Weil der Frühling auf sich warten lässt: ADAC testet Autoheizungen

Deutlich über 20 Minuten und damit recht lange benötigten hingegen in der Cabrio-Klasse das Chrysler Sebring Cabriolet 2.0 CRD Hard Top (20 Minuten). Am längsten benötigte der Lancia Delta 1.6, der sich mit 26 Minuten (vorne) recht viel Zeit ließ. Den – in negativer Hinsicht – Topwert des Tests lieferte der Ford Galaxy ab. Erst nach 34 Minuten erreichte das Raunklima im gesamten Wagen die gewünschte Temperatur, was allerdings aufgrund der Größe des Vans nicht verwunderlich ist. Jedoch: Der VW Touran erledigte die ihm gestellte Aufgabe in nur 12 Minuten.

Aber nicht nur die Limousinen wie die beiden Mercedes entpuppten sich als Schnellheizer. Bei den Kleinwagen war der Fiat Panda mit 9 Minuten (vorne) sehr fix und schlug damit zum Beispiel den „Verlierer“ in diesem Segment, den Opel Agila, um Längen (20 Minuten, vorne). Ebenfalls sehr fix waren der BMW 120i, ein Modell der unteren Mittelklasse (7 Minuten, vorne), sowie der Kia Magentis (Mittelklasse, 9 Minuten).

Der Grund übrigens, warum der Panda den Agila so klar distanzieren konnte, liegt darin, so der ADAC, dass Diesel „prinzipiell“ aufgrund des höheren Wirkungsgrades und damit der geringeren Abwärme des Motors schlechter heizen als Benziner. Für diese Fahrzeuge empfiehlt es sich also durchaus, über eine Zusatzheizung, eventuell in Form einer Nachrüstlösung, nachzudenken. Dies sind tröstliche Worte, die für diesen Winter vielleicht zu spät kommen. Aber wir wissen es alle: Der Nächste kommt bestimmt.


 
Kommentar schreiben 
Name (Nickname):*
E-Mail (wird nicht veröffentlicht):*
Website:
Summe von 6 + 8 ?:*
* Pflichtfelder Datenschutzrichtlinie